Lichttonorgel selbstgebaut: Opto Organ

18. Februar 2009 von Philip Steffan | Keine Kommentare

Jörg Pirin­ger hat eine kleine opti­sche Orgel gebaut — Opto Organ (eng­lisch). Das Prin­zip ist schon alt, bereits in den 1930er-Jahren gab es die „Welte Lichtton-Orgel“, dann in den spä­ten 1960ern die Heim­or­gel Opti­gan (englisch).

Es funk­tio­niert so: Auf einer durch­sich­ti­gen Scheibe sind in regel­mä­ßi­gen Abstän­den dunkle Flä­chen auf­ge­tra­gen. Die Scheibe rotiert in einer Licht­schranke, so dass abwech­selnd das Licht durch die trans­pa­ren­ten Abschnitte hin­durch­ge­langt und an den dunk­len Flä­chen blo­ckiert wird. Die hell-dunkel-Muster lösen Span­nungs­schwan­kun­gen im Licht­sen­sor der Licht­schranke aus, die dann über einen Ver­stär­ker wie­der in ein Schall­si­gnal mit einer bestimm­ten Ton­höhe und Klang­farbe umge­wan­delt werden.

Bei der Opti­gan gab es 57 kon­zen­tri­sche Spu­ren, Jörgs Opto Organ hat acht. Er hat den Motor eines alten CD-Players zweck­ent­frem­det und läßt dar­auf ver­schie­dene Schei­ben im CD-Format rotie­ren, die er mit Pro­ces­sing erzeugt.

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