Lichttonorgel selbstgebaut: Opto Organ
Jörg Piringer hat eine kleine optische Orgel gebaut – Opto Organ (englisch). Das Prinzip ist schon alt, bereits in den 1930er-Jahren gab es die „Welte Lichtton-Orgel“, dann in den späten 1960ern die Heimorgel Optigan (englisch).
Es funktioniert so: Auf einer durchsichtigen Scheibe sind in regelmäßigen Abständen dunkle Flächen aufgetragen. Die Scheibe rotiert in einer Lichtschranke, so dass abwechselnd das Licht durch die transparenten Abschnitte hindurchgelangt und an den dunklen Flächen blockiert wird. Die hell-dunkel-Muster lösen Spannungsschwankungen im Lichtsensor der Lichtschranke aus, die dann über einen Verstärker wieder in ein Schallsignal mit einer bestimmten Tonhöhe und Klangfarbe umgewandelt werden.
Bei der Optigan gab es 57 konzentrische Spuren, Jörgs Opto Organ hat acht. Er hat den Motor eines alten CD-Players zweckentfremdet und läßt darauf verschiedene Scheiben im CD-Format rotieren, die er mit Processing erzeugt.
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