Rückblick: 1. Berliner Baustel-Montag

3. März 2009 von Philip Steffan | 5 Kommentare

Ges­tern fand nach sehr kur­zer Vor­be­rei­tungs­zeit (im Wesent­li­chen etwa eine Woche von der Idee bis zur Durch­füh­rung) der erste Ber­li­ner Baustel-Montag statt. Ich finde, dass es ein sehr lehr­rei­cher und gelun­ge­ner Abend gewor­den ist und freue mich, dass wir das bis auf wei­te­res ab sofort jeden 1. Mon­tag im Monat wei­ter­füh­ren, also das nächste Mal am 6. April.

baustelmontag1

Und auch wenn es hier im Blog um Inhalte gehen soll und nicht um per­sön­li­ches Gequat­sche: Noch­mal ein herz­li­ches Dan­ke­schön an unsere Loca­tion, das ORi, für das kurz­fris­tige okay und beson­ders an die flei­ßige Unter­stüt­zung ges­tern Abend durch Han­nes und Stephan.

Gezählt habe ich nicht, aber es waren bestimmt 30 Leute anwe­send, dazu gab es ins­ge­samt sechs Vorträge:

  • Fabi­enne Ser­riere stellte den zwei­tä­gi­gen Hands-on-Elektronik-Workshop hard­hack vor (28. und 29. Mai 2009 in Berlin)
  • Phi­lip Stef­fan (ich) erzählte vom „null­ten“ Elek­tro­nik– und Arduino–Work­shop, stellte die zukünf­ti­gen Pläne für bausteln.de vor und umriss noch ein­mal mein Kon­zept von einem offe­nen Ort zum gemein­sa­men Arbei­ten (aka. The Shop)
  • Jenny Chowd­hury und André Knö­rig führ­ten das Prototyping-Programm frit­zing vor, mit dem man seine eige­nen elek­tro­ni­schen Schal­tun­gen ein­fach visu­ell nach­bauen, an andere wei­ter­ge­ben und in ein fer­ti­ges Pro­dukt in Form einer Pla­tine umwan­deln las­sen kann.
  • Han­nes Hesse prä­sen­tierte im Video sei­nen Bubb­le­gum Sequen­cer, eine hap­ti­sche und bunte Bedien­ober­flä­che für einen Drumcomputer
  • Pippa Buch­anan erklärte uns ihre Idee des DIY­Mas­ters, einem eigen­stän­di­gen und selbst­be­stimm­ten Stu­dium von Wis­sen und Fähigkeiten
  • Hans Hüb­ner führte in FPGA-Chips ein, die man mit­tels der Beschrei­bungs­spra­che VHDL nahezu belie­big pro­gram­mie­ren kann, um damit z.B. die dis­krete Hard­ware alter Com­pu­ter­sys­teme nach­zu­bauen (Rekon­strukt)

Vor und nach den Vor­trä­gen fan­den noch wei­tere inter­es­sante Begeg­nun­gen und Aus­tau­sche statt. Wer also das Gefühl hat, das eine oder andere sollte hier im Blog noch ein­mal auf­tau­chen, bitte ein­fach via E-Mail oder Twit­ter mel­den. Zu den oben ste­hen­den Vor­trä­gen gibt es in den kom­men­den Tagen noch etwas aus­führ­li­chere Artikel.

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5 Kommentare zu „Rückblick: 1. Berliner Baustel-Montag“.

  1. Hach, …klasse. Ich habe zwar unge­fähr ca etwa fast keine Ahnung was ihr da ver­hack­stückt; bin aber von dem was ich in Ansät­zen ver­stehe hoch­gra­dig begeistert.

    Wenn ich mal wie­der klar gucken kann (Grippe) werde ich mich mal etwas mehr in das Thema ein­ar­bei­ten; das was ich beim plom drü­ber so mit­kriege finde ich näm­lich nicht min­der faszinierend.

    Ich würde so ein Tref­fen allein schon wegen dem Nerd-Gefasele mal besu­chen ;)
    Mal sehen; die­ses Jahr ist noch kein Besuch in B geplant; aber wer weiß was das Jahr noch bringt, ne?

    Wei­ter­ma­chen.

    Gruß
    Dok/Chris

  2. Philip Steffan :

    Ber­lin ist immer eine Reise wert, um mal eine Phrase zu dre­schen. Abge­se­hen davon hoffe ich sehr, dass die Abende nicht (nur) aus Nerd-Gefasele beste­hen: Ich ver­su­che natür­lich, dass der The­men­kom­plex für jeder­mann ver­ständ­lich ist. Es gibt viele Ver­an­stal­tun­gen für Spe­zia­lis­ten (oder Nerds, wenn man so will), es wäre aber schade, wenn all das nur in die­sen Krei­sen dis­ku­tiert würde. Inso­fern wün­sche ich mir eine aus­ge­wo­gene Mischung aus Ein­stei­ger– und fort­ge­schrit­te­nem Niveau und The­men, die nicht nur aus dem Bereich Computer/Technik kom­men, son­dern auch aus Kunst, Hand­werk und ande­ren ver­wand­ten Bereichen.

  3. fbz :
  4. Offene Werk­stätte in allen Geschmacksrichtungen…

    Kurz hatte ich mich schon über offene Pro­duk­ti­ons­stä­ten aus­ge­las­sen, nur um kurz dar­auf über ver­schie­dene ähnli­che Kon­zepte zu stolpern:

    Fab Labs, die MIT-High-Tech-Variante, hatte ich schon erwähnt.
    Der kana­di­sche Tech­Shop is…

  5. […] For­mat ent­spricht dem des Web-Montags: offen und par­ti­zi­pa­tiv. Der Baustel-Montag fand bis­her erst zwei Mal in Berlin […]

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